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106. Chiemseeumrundung
am 30.12.2007

 
Beschreibung der Veranstaltung: 

Gestartet wird um 8 Uhr am Parkplatz Schafwaschen, gleich unterhalb von Rimsting. Mit von der Partie werden der Deutschlandläufer André Lange und der Spendensammler schlechthin, Jürgen Forster, sein. Geplant ist, um 11 Uhr auf der anderen Seeseite in Chieming zu sein. In der Pizzeria Al dente (direkt neben dem Strandbad) wird Rast gemacht.

Jeder, der mitlaufen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

 
Mein Bericht:  
Das Jahr läuft aus

Als ich um kurz nach halb acht aus dem Haus zur Garage ging, hatte ich für das bevorstehende Läufchen kein gutes Gefühl; es regnete leicht und es war spiegelglatt. Die 56 Laufkilometer konnten wohl nur ähnlich einem Tanz auf rohen Eiern werden. Erika Langner aus Weilheim und das Rosenheimer Lauf-Urgestein Richard Hofbauer hatten also nicht „einfach so“ kurz vorher bei mir angerufen und ihr Kommen aufgrund der Straßenbedingungen wieder abgesagt. Wirklich schade, da wir hier tags zuvor noch strahlenden Sonnenschein und ideales Laufwetter hatten. Außerdem hatte ich mich schon sehr auf das Wiedersehen mit den beiden gefreut.

Ich holte also aus der Nachbarschaft Freundin Irmi und Freund Jürgen ab – die ersten beiden Kilometer auf einer Nebenstraße im Schritttempo fahrend – und wir machten uns gemeinsam auf zum Chiemsee. Mit etwas Verspätung trafen wir am Rimstinger Strandbad ein, wo André Lange und Christoph Speckmaier schon auf uns warteten. Noch rasch ein paar organisatorische Dinge besprochen – Wechselwäsche für Christoph und mich im Auto für die „Nachhut“ bereitgelegt – und schon ging’s für uns fünf los in Richtung Gstadt und Seebruck.

Da es hier offensichtlich nicht geregnet hatte und es auch jetzt trocken war, ließ es sich wider Erwarten gut laufen. Dies sollte auch im Großen und Ganzen bis zum Schluss so bleiben. Okay, es begann nach über einer Stunde zu nieseln und abschnittsweise war’s doch sehr eisig. Das machte uns aber nicht viel aus. Wir unterbrachen dann einfach kurz unser Gespräch und konzentrierten uns auf unsere Schritte.

Wie geplant erreichten wir nach knapp drei Stunden Chieming. Halbzeit! Na ja, für Irmi Maier sollte hier eigentlich Schluss sein. Sie wollte sich von Beginn an mit 28 Kilometern begnügen. Eigentlich!

Jürgens Freundin Johanna war bereits vor uns da. Sie hatte die Wechselwäsche für Irmi und Jürgen dabei. Meine „Nachhut“ stieß einige Minuten später dazu. Evi und Freundin Monika hatten nämlich Christophs und meine Klamotten in Rimsting aus dem Auto geholt und waren nun ebenfalls pünktlich zum Mittagessen in die Pizzeria nach Chieming gekommen.

Während wir es uns in gemütlicher Runde so richtig gut gehen ließen und den weiteren Verlauf besprachen, stand Irmi lange am Fenster und sah auf den See in Richtung Süden. „Aha“, war mir schnell klar, „Du willst wohl doch nicht hier aufhören und schaust Dir schon mal an, wo Du gleich weiterlaufen wirst, oder?“ Sie lachte verschmitzt und meinte, sie würde sich nur an dem Heizkörper unterm Fenster aufwärmen. Wer’s glaubt! Irmi war bei meinen Chiemseeausflügen schon ein paar Mal dabei, die ganze Runde hatte sie jedoch noch nie absolviert. Ich war mir in diesem Moment sicher: Heute packt sie’s!

Selbst „mein persönlicher Sparringspartner“ Jürgen Forster war erst ein einziges Mal am und um den Tümpel gelaufen, und zwar exakt auf den Tag vor einem halben Jahr, bei meiner 99. Tour. Auch heute hatte er sich, wie sollte es anders sein, die kompletten 56 Kilometer vorgenommen. Jürgen ist halt auch keiner, der halbe Sachen mag (außer `ner Halben Bier und `ner halben Ente natürlich).    Dass er diesmal überhaupt dabei war, war sicherlich André Langes Verdienst. Mit dem Endorfer war er die Wochen zuvor mehrmals gelaufen und dadurch sichtlich motiviert. Damit war André kurzfristig das gelungen, was ich die letzten Monate immer wieder erfolglos versuchte. Aber egal, Hauptsache Jürgen war dabei!

Ein bisschen Überzeugungsarbeit bedurfte es auch, um Christoph Speckmaier hier her an den See zu kriegen. Den jungen Altöttinger hatten André und ich erst Anfang November beim Lauf von Dingolfing nach Altötting kennen gelernt. Da lief er mit uns die gesamten 60 Kilometer, und das, obwohl sein bisher längstes Läufchen gerade mal 25 Kilometer lang war. Selbst für mich alten Laufhasen ein Phänomen, dieser Typ – und ein äußerst sympathisches obendrein. Seine E-Mail-Zusage zu diesem Chiemseelauf las sich in etwa so: „Na gut, dann mach` ich halt mit, obwohl es mir bestimmt keinen Spaß machen wird.“ Und dann erzählt Christoph beim Start in Rimsting auch noch, dass er seit seinem Marathon- und gleichzeitigem Ultramarathondebüt vor knapp zwei Monaten höchstens drei-, viermal jeweils ein Stündchen gelaufen sei. Ist dieser Kerl denn tatsächlich der lebende Beweis dafür, dass Langstreckenläufer verrückt sind? Für viele bestimmt, für mich nicht. Christoph beweist eigentlich nur – und das zeigt, wie weit dieser Bursche schon ist –, was man mit seinem eigenen Willen, mit seinen Gedanken, alles erreichen kann. Ohne Zweifel, die Bekanntschaft mit ihm ist für mich eines der bleibenden Momente dieses gerade zur Neige gehenden Jahres.

Da fällt mir ein, so viel länger kenne ich André eigentlich auch nicht. Es war etwas über fünf Monate vor der Begegnung mit Christoph, als er mich während des Regensburg-Marathons ansprach. Trotzdem kommt es mir vor, als wäre er ein Jugendfreund. Er ist einer derjenigen Zeitgenossen, mit denen man sich gerne umgibt, in deren Nähe man sich einfach wohl fühlt. Ich bin sehr dankbar dafür und empfinde es als großes Glück, dass ich in meinem bisherigen Leben einer ganzen Reihe solcher Menschen begegnen durfte. Wirklich schade, dass Erika und Richard an diesem Tag nicht dabei sein konnten.

Spätestens als feststand, dass Johanna rund 15 Kilometer weiter wieder auf uns treffen wird, stand für Irmi fest, dass sie zumindest bis dorthin weiter laufen wird. Wir verabschiedeten uns nach fast zweistündiger Einkehr von unseren „Betreuern“ und machten uns auf in die zweite Hälfte. Nun regnete es nicht mehr und je weiter wir gen Süden kamen, desto freundlicher wurde es. Die Sonne blinzelte sogar kurzzeitig über den Bergen hervor.

Der nächste Treffpunkt, zu dem Johanna fuhr, lag im Chiemseemoos, unmittelbar an der Laufstrecke. Hier wohnt meine liebe Freundin Katharina. Ob wir sie allerdings antreffen würden, war bis zu unserer Ankunft um ca. 15 Uhr ungewiss. Sie hatte mir im Vorfeld nur mitgeteilt, dass zumindest ein Köstritzer (für Nicht-Sportler: ein Schwarzbier) bereitstehen würde. (Ist stets irgendwo in ihrem Garten für mich versteckt und rettet mich so ab und zu bei meinen Chiemseeläufchen – falls bei Katharina niemand daheim sein sollte – vor dem Tod durch Verdursten.

Ich machte mir also bis hier her, bis Kilometer 43, Gedanken, wie denn im Falle des Falles diese eine Halbe Bier für fünf Leute – oder gar sechs, denn am Ende hatte Johanna auch noch Durst – ausreichen sollte. Doch gottlob, Katharina war da. Sie bat uns ins Haus, wo sie schon „alles“ für uns vorbereitet hatte. Unterdessen schnallte ihr Mann Jörg die beiden Kinder ins Auto. Die Familie war gerade auf dem Sprung zur Tante zum Kuchenessen, und wir sollten es uns in deren Wohnung gemütlich machen. Tja, wenn das nicht verrückt ist!?? (Aber Katharina lief ja auch mal!!!    )

Bevor wir noch saßen, verabschiedete sich meine überaus gastfreundliche Freundin und verließ das Haus durch die Vordertür, ... um nur eine Minute später durch die Hintertür wieder hereinzukommen!?? Als sie ihre Schuhe auszog schaute ich sie ungläubig an. Sie hatte ihre drei doch tatsächlich alleine losgeschickt. Also wenn das nicht verrückt ist? Sie dachte sich, hier würde gleich mehr los sein als bei der Tante und blieb deshalb da. Ich kenne zwar Katharinas Verwandtschaft nicht, aber zünftig wurde es an diesem Nachmittag im Chiemseemoos allemal. Und Verdursten oder verhungern brauchte auch niemand. Was es neben Tiramisu und Lebkuchen alles zu trinken gab, zähle ich hier nicht auf, schließlich soll ja kein falscher Eindruck von uns Langstrecklern entstehen. ;-)

Inzwischen, mit einem Marathon in den Beinen, nutzen Irmi und Christoph die Zeit in Katharinas Küche, um noch mal kurz in sich zu gehen. Aber frisch gestärkt dürfte es für die beiden dann doch schnell klar gewesen sein: Die letzten 13 Kilometer schaffen wir jetzt auch noch!

Wieder einmal viel zu schnell kam der Punkt, an dem ich mich von Katharina, meiner „Legende vom Chiemsee“, verabschieden musste. Wann es genau war? Keine Ahnung! Vielleicht so gegen viertel nach vier. Als wir kurz nach halb sechs die letzte Brücke am Rimstinger Strandbad überquerten, war’s jedenfalls schon ganz schön finster. Johanna, die auf dem letzten Streckenabschnitt gelegentlich mit dem Auto in unserer Nähe auftauchte – falls doch noch einer geschwächelt hätte – war hier, um uns am Ziel in Empfang zu nehmen. Was wären wir Läufer ohne solch fürsorgliches „Streckenpersonal“?

Es war wieder mal richtig schön am Chiemsee und dies, wie schon so oft, nicht zuletzt dank der tollen Leute, die dabei waren. Was mich immer besonders freut: Mit Irmi und Christoph durfte ich zwei weiteren Läufern zu deren ersten Chiemseeumrundung gratulieren. Sie hatten es ohne Frage großartig gemacht, genau wie Jürgen, der seiner zweiten 56 Kilometer-Tour von Rimsting nach Rimsting wohl lange Zeit skeptisch entgegen gesehen hatte.

Rückblickend habe ich dabei meinen ersten Lauf um die große Pfütze vor Augen. Wie platt – sogar essen war danach anstrengend – und zugleich glücklich ich damals doch war. Gott sei Dank, ich hab’s auch nach der 106. Runde nicht vergessen!
   
   

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