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12-Stunden-Lauf in Fellbach/Schmiden bei Stuttgart
am 07.06.2008

zugunsten der Eritrea-Hilfe Fellbach

Zum Veranstalter bzw. zur Ausschreibung:  anzeigen
Ankündigung in der Presse:  anzeigen
 
Mein Bericht:  
Sprintdisziplin 12-Stundenlauf

Es hat sich für mich wieder mal bewahrheitet: Schnelles Laufen tut weh! Okay, was ist schon schnell? Das wird sicher jeder etwas anders sehen. Kommt ja auch auf den Zeitpunkt und darauf an, wie man sich fühlt und was man die Tage davor gemacht hat.

Also ich fühlte mich anfangs richtig gut bei meinem 8. Start in Schmiden. Viele liebe Bekannte waren wieder dabei und sorgten mit für einen Teilnehmerrekord bei den Einzelläufern. Die Starterliste wartete mit mehreren Siegern aus der Schmidener Vergangenheit auf. Außerdem wurden heuer erstmals offiziell, also von Veranstalterseite aus, für ein Hilfsprojekt Spenden gesammelt. (Ich hatte dies hier bereits 2005 mit meinem Strohhut gemacht, den ich bei der Siegerehrung spontan durch die Reihen gehen ließ.) Aus diesem Anlass hatte sich auch der Botschafter von Eritrea angekündigt. Es sollten also vielversprechende 12 Stunden auf dem mir bestens bekannten 2.090 Meter langen Rundkurs durchs Schmidener Stadion und entlang von Erdbeer- (Einen lieben Gruß an dieser Stelle an Rennmaus Martina!), Mais- und Spargelfeldern werden.

Auf den ersten Runden fand ich in der Vorjahressiegerin Elke Streicher eine optimale Schrittmacher- und Gesprächspartnerin. Bald schon empfand ich das Tempo allerdings für zu hoch. Über 130 Kilometer wollte ich heute nämlich nicht laufen.    Außerdem wurde mir der wie immer reich gedeckte Verpflegungstisch zum Verhängnis. Ich blieb Runde für Runde stehen, um, nein, nein, nicht wie böse Zungen behaupten, mein Startgeld wieder reinzufuttern, sondern um mich zu versorgen, und Elke lief stets dran vorbei. Ich ließ sie also irgendwann ziehen und machte einen Tick langsamer.

Zur Halbzeit war ich bei 64 Kilometern angekommen. Meine Beinmuskulatur begann sich nun immer heftiger bemerkbar zu machen. Aha, der Klopeiner See ließ grüßen. Dort war ich eine Woche zuvor noch 194 Kilometer gehaxlt. Bereits eine Stunde später brannten meine Oberschenkel so sehr, dass es mir nicht mehr wirklich Spaß machte, mich über den Parcours zu schleppen. Ich mag diese Sprintdisziplinen einfach nicht!

Meine Evi und ein paar Freunde im Zuschauerfeld machten es mir leicht, die Seite zu wechseln. Mit einer Flasche Bier – in Schmiden versorgt man mich seitens des Veranstalters seit Jahren während des Laufs mit Schwarzbier (Bitte nicht weitersagen, muss nicht jeder wissen!) – und jeweils einem Teller Kartoffeln und Spaghetti gesellte ich mich kurzentschlossen zu ihnen in den erstmals direkt neben der Verpflegungsstelle errichteten Biergarten. Mit vollem Bauch und dem zweiten Bier in Händen konnte ich mir gut vorstellen, hier den restlichen Tag zu verbringen. Schließlich wurden meine Beine beim Sitzen immer steifer. 73 Kilometer mussten doch wohl ausreichen für jemanden, der gerade einen 24-Stundenlauf siegreich hinter sich gebracht hatte, oder!???

Eine Person ersparte es mir dann urplötzlich, lange darüber nachzudenken. Ute, die Frau meines lieben Freundes und Platzwartes der Schmidener Sportanlage, Rainer Fuchs, kam unerwartet an mir vorbei gelaufen. Das konnte ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen, zumindest einmal diese zwei Kilometer mit ihr zurückzulegen. Man muss bedenken, dass Ute in all den Jahren, in denen wir uns nun kennen, nie etwas mit Laufen am Hut hatte und es eigentlich noch immer nicht hat. Trotzdem nahm sie in einer Damenstaffel zusammen mit neun Arbeitskolleginnen am 6-Stundenlauf teil. Und da war sie offensichtlich, was ihre Einstellung zum Laufen angeht, unter Gleichgesinnten. O-Ton Rainer Fuchs, selbst bekennender Nicht-Läufer, am Vorabend: „Ute’s Staffel wird sich sehr anstrengen müssen, um den letzten Platz zu erreichen.“ Im Nachhinein kann ich Rainer beruhigen: Die „LG Rennhühner“ haben es tatsächlich in die Wertung geschafft.

Als ich mich nun spontan von meiner Bierbank erhob, um Ute bei ihrem letzten Staffeleinsatz zu begleiten, konnte ich also von einer relativ gemächlichen Runde ausgehen. Um allerdings überhaupt wieder in die Gänge zu kommen und ihr die ersten Meter hinterher zu humpeln, bedurfte es doch einiger Überwindung und einem kurzzeitigen auf-die-Zähne-beißen. Und weil’s dann doch relativ gut ging und die Damenbegleitung nicht unangenehm war, absolvierte ich gleich noch die nächste Schleife mit Ute’s Mannschaftskollegin Susanne. Danach war der 6-Stundenlauf, der zwei Stunden nach dem 12er begonnen hatte, eh zu Ende.

Fortan wurde es sehr einsam auf der Strecke. Auf der Strecke? Ja, ich war tatsächlich wieder zurück auf der Strecke! Die Pause hatte mir mehr als gut getan. Die Schmerzen in den Oberschenkeln hielten sich nun in Grenzen und ich lief wieder. Ohne Ute würde ich wahrscheinlich heute noch im Schmidener Stadion im Schatten der Bäume sitzen. Apropos Schatten, so wirklich sommerlich war es diesmal ja nicht gerade in der Stuttgarter Ecke. Meist bewölkt und oft so, als wollte es jeden Moment regnen. „Ideale Laufbedingungen“ nennen es viele meiner Kollegen. Mir war es definitiv am angenehmsten, als sich am Spätnachmittag die Sonne zeigte und ich meinen Strohhut zum Einsatz bringen konnte. In dieser Zeit lief es für mich gefühlsmäßig noch mal richtig rund. Jetzt wurde ich endlich warm! (Okay, abgesehen von dem kleinen Zimmerbrand in den Oberschenkeln vor nicht allzu langer Zeit.) Typisch, als es dem Ende zuging, brach der 24-Stundenläufer in mir durch. Auf einmal hätte es auch länger als nur einen halben Tag dauern können.

Wie bereits zwischendurch schon mal, so hängte ich mich auch die letzten Runden an Peter Vickus, der trotz Rückenbeschwerden ein tolles Rennen lief. Peter war mir hier vor zwei Jahren „über den Weg gelaufen“, als er sich vor mir den ersten Platz holte. Nach einem kurzen Gespräch spendete er damals die Hälfte seines Siegerschecks nach Nord-Uganda für die Arbeit von Pater Josef Gerner. Sowas nenn’ ich spontan! Auch diesmal war es mir wieder eine große Freude, ratschend mit ihm meine Runden zu drehen. Gemeinsam kamen wir dann beim Ertönen des Schlusssignals draußen auf den Feldern zum Stehen, Peter nach 118, ich nach 110 Kilometern. Dass wir jetzt noch 1.000 Meter zurück ins Stadion wandern mussten, machte uns nichts aus. Wir hatten nämlich vorsorglich unsere gefüllten „Pokale“ in Form von je einer Flasche Bier bereits mit auf die letzte Runde genommen. Richtige Einteilung ist beim Laufen eben das A und O. Na denn Prost!

Dass wir spaßeshalber René Strosnys Siegprämie schon lange vor Ende des Rennens unter uns aufteilten (René selbst war nicht daran beteiligt!), möge uns der spätere Sieger Marian-Jan Olejnik verzeihen. Er hat uns allesamt eines Besseren belehrt, indem er sein Anfangstempo bis zum Schluss gleichmäßig gehalten hat. Vor seinen 140 Kilometern, sowie vor der Leistung meines Favoriten René (134 km), habe ich größten Respekt. Diese Entfernungen sind für mich auch ohne 24 Stunden Warmlaufen nicht vorstellbar.
   
Spendenerlös: 1.400,00 €
   
Bilder:
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)
   
Weitere Links:  
      Ergebnisse  anzeigen
      Laufbericht  und viele Fotos von Michael Weber anzeigen
      Pressebericht  Fellbacher Zeitung vom 09.06.2008 anzeigen
      Sonstiges  Ausschreibung anzeigen
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