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10-Stunden-Freundschaftslauf Wörschach 2008
am 19.07.2008

von 12 bis 22 Uhr als Pumuckl barfuß

 
Beschreibung der Veranstaltung: 

Da die Wörschacher 2008 eine wohlverdiente Ruhepause einlegen, hat sich Pumuckl spontan dazu entschlossen, auch ohne die gewohnt großartig organisierte Veranstaltung durch den kleinen Ort im Ennstal zu laufen. Damit möchte der barfuß laufende Kobold seinen steirischen Freunden seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. „Es ist nicht vonnöten, dass Ihr immer noch besser werdet, Ihr seid eh einmalig gut! Nicht nur ich, sondern auch viele meiner Laufkollegen freuen sich stets ein ganzes Jahr auf den Juli und das Wiedersehen mit und bei Euch.“

Bitte beachten!, oder um es mit den Worten von Erwin Pelzig zu sagen: AUFGEMERKT!:

Entgegen meiner bisherigen Ankündigung werde ich „nur“ am Samstag laufen, und zwar von 12 bis 22 Uhr. Der Grund dafür ist, dass am Sonntag in Wörschach ab 9 Uhr das Pfarrfest mit anschließendem Maibaumumschneiden und Parkfest stattfinden wird. Dabei möchte ich nicht stören, indem ich ständig durch’s Bild springe. Okay, noch wichtiger ist mir, dass ich endlich einmal (mehr) Zeit haben werde, mich zu den Wörschachern zu setzen, um ein wenig zu ratschn und gemeinsam mit ihnen zu feiern. Das kommt üblicherweise während der 24 Stunden etwas zu kurz, und nach dem Lauf ist meist gar nicht mehr an so was zu denken. Also heuer das Ganze noch eine Idee gemütlicher.

Wer mich begleiten will, kann dies gerne tun. Ich freue mich auf jeden einzelnen, den ich an diesem Wochenende im Ennstal treffe und mit dem ich die eine oder andere Runde drehen darf.

Laufen werde ich auf der ehemaligen, also der kleineren Wörschacher Runde (dürfte 1.305,5 Meter lang sein). Ich bitte zu beachten, dass die Strecke diesmal nicht gesperrt sein wird und überall, wo vorhanden, der Gehsteig zu benutzen ist! Jeder, der darauf Wert legt, muss sich diesmal selbst um die Rundenzählung kümmern. Auch die Verpflegung ist Sache jedes Einzelnen. Einfach durch Wörschach laufen und Spaß haben steht an erster Stelle – wie sonst ja auch immer. Und wer es nicht rechtzeitig auf 12 Uhr schafft, kann problemlos später einsteigen. Alles ist möglich!

Die Wörschacher werden uns die sanitären Einrichtungen in der Schule sowie Campingmöglichkeiten in deren unmittelbaren Nähe zur Verfügung stellen. (Recht herzlichen Dank dafür!) Außerdem besteht natürlich die Möglichkeit, sich vor Ort ein Zimmer zu nehmen.

Nun liegt es an uns zu zeigen, wie gerne wir auch ohne große Organisation im Ennstal laufen – und feiern. Ich tippe mal, das heißt ich weiß es: Die Wörschacher freuen sich auf uns!

Und ich freue mich schon RIESIG auf die Leute dort, auf ein 10-stündiges Lauferlebnis der besonderen Art in meinem »Lauf-Wohnzimmer«, dem geilsten Laufort, den es gibt, auf WÖRSCHACH!


 
Mein Bericht:  

In der Kürze liegt die Würze (Okay, damit ist nicht dieser Bericht gemeint.  )

Nicht, dass mir die 24 Stunden hier im Ennstal bisher nicht würzig genug waren. Nein, nein, das war mir eigentlich immer scharf genug. Doch irgendwie war das diesjährige Wochenende mit seinem 10-Stundenlauf intensiver als die Benefizläufe der Vorjahre.

Bereits bei unserer Anreise am Freitagabend wurden Evi, Lauffreundin Irmi Maier und ich sehr herzlich von unseren langjährigen Freunden Margit und Bernhard Reimer sowie einigen weiteren Wörschachern in Empfang genommen. Ans Schlafen war in dieser Nacht lange nicht zu denken. Es gab jede Menge zu erzählen und allesamt waren wir gespannt, wer sich denn noch meinem Aufruf zum Freundschaftslauf anschließen würde.

Tags drauf besuchten wir, also die drei Bayern, kurz vor High Noon Sigrid und Harald Scherz, die Macher des sonst hier um diese Zeit stattfindenden Laufspektakels. Harry war sichtlich erleichtert, dass heuer erstmals seit vielen Jahren – 19, um genau zu sein – nicht der Druck und die Verantwortung des Veranstalters auf seinen Schultern lastete. (Bei der inzwischen erreichten Größe des Wörschacher Laufs durchaus verständlich.) Trotzdem freute er sich, dass wir auch ohne offiziellen Termin da waren und lobte den Grund, der hinter meiner spontanen Idee stand, bereits im Vorfeld mehrfach.

Pünktlich um 12 Uhr mittags dann das Erwachen. Zusammen mit Irmi und Pumuckl standen mit Mario aus Österreich (den Familiennamen weiß ich leider nicht) ganze drei Läufer am Start an der Wörschacher Kirche. Dabei außerdem mit Peter Heinz und Werner Biro zwei Freunde, die mit ihren Frauen etwas später ins Geschehen eingriffen. Okay, nicht gerade berauschend dieses Teilnehmerfeld, doch zumindest waren WIR da.

So begannen wir drei, unsere Bahnen auf der kleinen Wörschacher Runde (1.305,5 Meter) zu ziehen. Zwei Stunden später dann für Irmi und mich der erste Ausflug in die Au. Entlang der großen Runde (2.323,75 Meter) wurden wir um exakt 14 Uhr, der sonst hier üblichen Startzeit, bei einer lieben Bekannten von mir vorstellig. Überrascht und freudig zugleich begrüßte sie mich mit Worten, die sich sinngemäß so anhörten wie „Du bist ja verrückt!“. Na ja, nichts wirklich Neues für Pumuckl.

Im Laufe des Nachmittags gesellten sich dann ein paar weitere liebe Laufkollegen zu uns. Allesamt erfahrene Wörschach-Läufer, die es sich nicht nehmen ließen, den Ennstalern auf diese Weise zu danken. Neben Didi Michalitsch sowie Regina und Reini Strasser, den Veranstaltern der 12-Stunden-Benefizläufe von Vogau und Grieskirchen, war auch Werner Biro mit seiner Frau Silvia extra für dieses Wochenende angereist. Werner organisierte in Leoben in den Jahren 2003 und 2004 jeweils einen 6-Stundenlauf für die dortige Lebenshilfe. Auch Josef Pfeiffer, das Urgestein aus Poysdorf, stieß in den Nachmittagsstunden zu uns. Er nahm seit der dritten oder vierten Auflage an allen Wörschacher Benefizläufen teil. Ebenfalls nun mit von der Partie Josefs langjähriger Staffelpartner hier an der Enns, Peter Jandrasits. Die Mücken kennen den sympathischen Wiener seit den ersten Teilnahmen hier vor acht oder neun Jahren. Aber auch Peter und Maria Heinz, die einige Runden mit uns wanderten, sind in der Szene keine Unbekannten. Als Team, sie fährt meist den Smart Cabrio und er filmt, haben die beiden Wiener für MaxFun schon so manches Sportereignis mit der Kamera eingefangen. Auch Peter Heinz gehört für mich seit den ersten Tagen zu dieser Veranstaltung wie der glühend heiße Asphalt. Dieser (der Asphalt) glühte übrigens auch diesmal wieder. Außerdem drehte neben einigen Einheimischen sogar meine Evi seit langem wieder einige Runden in der steirischen Laufhochburg. (Was tut man nicht alles aus Dankbarkeit!?)

So geschah es also, dass an diesem Nachmittag bis in die Nacht hinein insgesamt an die 20 Leute durch Wörschach trabten, die einen mehr, die anderen weniger. Die Anwohner, welchen wir dabei begegneten, waren durch die Bank erfreut, uns zu sehen. Beinahe aus jedem Auto – die Straßen waren ja nicht gesperrt – grüßte und winkte man uns zu. Als dann um 18 Uhr das Musikfest im Dorfpark begann, erinnerte dies beim Vorbeilaufen sogar ein klein wenig an die sonst hier übliche Stimmung.

Nach 36 kleinen und 10 großen Runden, also insgesamt 70 Kilometern, war’s dann für Pumuckl vollbracht. 22 Uhr! Wir alle, die jetzt noch auf der Strecke waren, näherten uns nach einer letzten gemeinsamen Runde pünktlich der Kirche. Schon von weitem hörten wir die Blaskapelle im Park „The final countdown“ spielen. Zufall? Nein, auf gar keinen Fall! Dieses Lied galt zweifellos uns Läufern. Doch damit nicht genug. Nach der ersten Rakete, die jetzt den Himmel erhellte, kam Bernhard Reimer auf uns zu und meinte: „So, und das ist jetzt unser Dank an Euch.“ Ein Feuerwerk, extra wegen uns paar Leuten!? Wir waren gerührt. Gänsehautstimmung! Das war „mein“ Wörschach! Deshalb war ich hier.

Als ich im letzten Jahr entschied, trotz 24-Stundenlauf-Pause auch 2008 ins Ennstal zu kommen, war mir sofort klar, den Wörschacher Benefizgedanken auch dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Ich bat Bernhard Reimer mir mitzuteilen, ob es denn in oder um Wörschach jemanden gibt, der auf Unterstützung angewiesen ist. Am Abend vor unserem Lauf erzählten er und seine Frau Margit uns dann vom 11-jährigen Andreas Marold aus Steinach, einem Nachbarort von Wörschach. Der Bub ist seit einem Badeunfall vor einem Jahr, bei dem er vor seiner Entdeckung über 10 Minuten unter Wasser lag, schwerst behindert. Gudrun, die Mutter von Andreas, ist alleinerziehend und muss für einen Großteil der jetzt ständig entstehenden Kosten selbst aufkommen. Ein schwieriges Unterfangen, ohne die erforderlichen Einkünfte! Schließlich geht Gudrun seit einem Jahr nicht mehr zur Arbeit, um rund um die Uhr für ihren Sohn da sein zu können.

Als ich diese Geschichte hörte, brauchte ich nicht lange zu überlegen. Während des Laufs am nächsten Tag berichtete ich meinen Begleitern von Andreas’ Schicksal. Alle waren sofort bereit, sich an einer Spendenaktion zu seinen Gunsten zu beteiligen. Wieder einen Tag später – an diesem Sonntag war in Wörschach Pfarrfest mit Maibaumumschneiden und Versteigerung desselben – ging gegen Ende der Feier ein Hut durch die Reihen. So konnten sich auch die jetzt noch anwesenden Einheimischen mit Familie Marold solidarisch erklären. Die so insgesamt gesammelten 350 Euro übergab ich kurz vor unserer Heimreise Bernhard Reimer mit der Bitte, diese an die Marolds weiter zu leiten.

Kurz zuvor hatte Bernhards Frau via Handy für mich den Kontakt zu Andreas’ Mutter hergestellt, die von dieser Aktion ja noch gar nichts wusste. In diesem Gespräch konnte ich mir ein grobes Bild über den Unfall und die jetzige Situation der Familie machen. Es bestand kein Zweifel, die Reimers hatten eine gute Wahl für die Verwendung des gesammelten Geldes getroffen. Gudrun bedankte sich vielmals für diese Hilfe. Ihr Dank galt nicht nur mir, sondern all denen, die diese Spende ermöglichten. Diesen Dank gebe ich hiermit an meine Lauffreunde und alle die weiter, die stets auch für andere etwas übrig haben.

DANKE WÖRSCHACH!

   
Spendenerlös: 350,00 €
   
Bilder:
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)
   
Weitere Links:  
      Pressebericht  zur Spendenaktion in »Der Ennstaler« vom 29.08.2008 anzeigen
      Sonstiges  Wörschach 2007 anzeigen
      Sonstiges  Hier geht's zum 24-Stunden-Benefizlauf. anzeigen

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