Hier kann wirklich jeder helfen!
Wenn Du bei Deiner Anmeldung unter Verein "Never Walk Alone Nürnberg e. V." schreibst, dann sind Deine in Fürth gelaufenen Kilometer am Ende bares Geld für den guten Zweck wert. Mehrere Sponsoren zahlen nämlich für "NWA's" Kilometergeld an das Deutsche Down-Syndrom Infocenter.
Mit Pumuckl Spenden sammeln:
Wer sich mit mir auf einer der drei angebotenen Strecken (Marathon, Halbmarathon oder 10 km) in den Dienst der selben Sache stellen und von den Zuschauern Spenden sammeln möchte, der meldet sich bitte bei mir unter info@laufmalwieder.de. Der Start ist für maskierte Läufer frei!
Das Anmeldeformular als Word-Dokument findest Du hier.
In der Online-Anmeldung besteht keine Wahlmöglichkeit für die 10 Kilometer. Solltest Du die 10 km mitlaufen wollen, dann trage dies (10 km) bitte hinter deinem Geburtsdatum ein und wähle bei der Frage nach Marathon oder Halbmarathon "Marathon" aus. DANKE! |
Wie schön Laufen doch sein kann!
Selten war ich bei einer Spendenaktion so hautnah am guten Zweck wie hier in Fürth. Das man sich beim Geld sammeln während eines Marathons sehr schnell im hinteren Bereich des Läuferfeldes bewegt, war ja nichts Neues für mich. Was ich bisher allerdings noch nie in dieser Form erlebte, war die Euphorie der Menschen, die hier hinten liefen. Es waren die Leute mit Down-Syndrom, die Anita Kinle über ein halbes Jahr in ihrer Staffel um sich geschart und auf diesen Tag vorbereitet hatte. Zusammen mit zahlreichen Begleitläufern begeisterte diese Gruppe auch die am Streckenrand bis zum Schluss geduldig ausharrenden Zuseher. Und ich durfte live dabei sein, bei dieser wohl ersten Down-Syndrom-Marathonstaffel, die es je gab! Tausend Dank dafür, liebe Anita!
Doch viel mehr noch, ich durfte mich für die Belange dieser durch die Bank äußerst liebenswerten Menschen stark machen, Menschen, denen man Leistungen wie die hier erbrachte eigentlich nie zutraute. Deshalb war es auch so leicht wie nie vorher für mich, zahlreiche und teilweise sehr großzügige Spender zu finden. Angesichts der erstmals bei einer derartigen Aktion sehr kleinen Zahl an Spendenläufern – neben mir im Marathonfeld sammelten Clown Rolf, während Indianerin Irmi über die Halbdistanz ihr Glück versuchte – sind die 1.300 Euro, die wir ins Ziel brachten, ganz in Ordnung. Wir merkten, dass für diese Aktion rund um den Marathon gut geworben wurde und viele der Zuschauer bereits auf die Maskierten warteten.
Doch wesentlich beeindruckender als das Spendenergebnis sind für mich die Eindrücke dieses 15. Juni 2008. Die unbeschreibliche und schier grenzenlose Freude der Staffelteilnehmer und nicht zu vergessen die vom Schweizer Simon Federer, der als einziger aus dem Team den gesamten Halbmarathon lief, sowie die unzähligen herzlichen Umarmungen im Ziel, haben sich tief in mein Herz gebrannt.
Ein Tag, für den es sich gelohnt hat, Läufer zu werden!
Hier das, was meine Lauffreunde Thomas Schmidtkonz und Erwin Bittel im Anschluss an den Marathon in E-Mails schrieben, und die beiden Genussläuferikonen müssen es ja schließlich wissen:
Hallo Anita, :-) Meine Gratulation zu dem tollen Erfolg der Staffel! Also das was bei Eurem Zieleinlauf ablief, war in der Tat Gänsehautfeeling vom feinsten. Es war eines meiner bislang beeindruckendsten Erlebnisse bei Laufveranstaltungen. Diese Freude in den Gesichtern der Staffelteilnehmer zu sehen, das tat einfach auch der eigenen Seele unheimlich gut. Thomas
Von John, Simons Trainer: Ein großes Danke an alle, die zur besten Stimmung beigetragen haben und mit dabei waren! Oh, how nice! Ich muss sagen, denen scheint es gefallen zu haben. Und mir erst! Big smile, Erwin
Und hier noch die E-Mail von Simons Trainer John, auf die sich Erwins Mail bezog. Der Engländer Simon Beresford nahm hier in Fürth nach seinem Marathondebüt in London 2007 bereits an seinem vierten Lauf über die klassische Distanz teil. Der 41-jährige ist wohl der erste Mensch mit Down-Syndrom, der die 42 Kilometer am Stück bewältigte. Er war es auch, der Anita Kinle zur Marathonstaffel der ganz besonderen Art inspirierte. Hier nun die E-Mail:
Hi Anita, We arrived home safely. Just a big big thank you………… It was nice to get Simon home in just under six hours and none of us can forget the fantastic welcome he received as he finished. It was very emotional. A big thank you to the people of Furth who supported him so well all the way round the course…. Finally, a big thank you for ERWIN. It was a great privilege to run with him and he certainly helped. It was great to run with him and I was quite sorry we had to finish! What a guy ! All in all a day I will never forget. You started it Anita and it is a great credit to you. I hoped it continues for a very long time. With thanks again. Best regards, John
Und das schrieb mir Rolf Keßler, der Spenden sammelnde Clown, als er davon erfuhr, dass auch beim München-Marathon 2008 für das DS-InfoCenter gesammelt wird:
Bei der Down Syndrom Infocenter Sammelaktion bin ich gerne wieder dabei. Der Fürth Marathon war glaube ich der schönste Marathon den ich bisher gelaufen bin. So eine Begeisterung wie mit der Down Syndrom Marathonstaffel habe ich noch nie erlebt. Ist echt super, daß die Anita den Staffellauf für München auch wieder organisieren kann. Es ist sicherlich ein gigantisches Erlebnis für die Marathonstaffel in der Landeshauptstadt zu laufen und am Schluß in das Olympiastadion einzulaufen.
Die angegebene Spendensumme gibt den Stand per Mitte September 2008 wieder. Die Spendenläufer konnten von den Zuschauern 1.300 EUR sammeln. Dazu kamen die Überweisungen der Teilnehmer aufgrund des Spendenaufrufs in den Startertüten. |