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22. München-Marathon
am 14.10.2007

als Pumuckl barfuß zugunsten des HORIZONT e. V.

Zum Veranstalter bzw. zur Ausschreibung:  anzeigen
Ankündigung in der Presse:  anzeigen
 
Beschreibung der Veranstaltung: 

Auch heuer wird beim München-Marathon wieder für den HORIZONT e. V., und damit für neue Perspektiven für die Zukunft obdachloser Kinder und deren Mütter in München gesammelt.

Solltest Du Dich am 14. Oktober 2007 in der bayerischen Landeshauptstadt zusammen mit Pumuckl und seinen Freunden in den Dienst der guten Sache stellen wollen, dann melde Dich unter info@laufmalwieder.de. Die Anmeldung für diese Aktion, bei deren Teilnahme Du einen Freistart erhältst, erfolgt ausschließlich über mich. Meldeschluss bei mir ist am 25. September 2007!

Wie bereits in den letzten beiden Jahren, so werden auch heuer wieder maskierte Läufer entlang der Strecke Spenden von den Zuschauern sammeln. Jeder kann mitmachen, egal ob beim Marathon, über die 10 Kilometer oder in der erstmals ausgetragenen Marathon-Staffel auf Strecken von 5,5 bis 11 Kilometer. Einzige Voraussetzungen: Es muss, ach was, es darf verkleidet gelaufen werden und der Zielschluss sollte trotz Sammelns eingehalten werden.

Also einfach mal ausprobieren und mitmachen! Trotz des ernsten Hintergrundes haben die Benefizläufer jedes Mal eine Menge Spaß.

Heuer wird uns Jutta Speidel auf unseren letzten Metern ins Olympiastadion begleiten. Eine einmalige Gelegenheit für jeden, diese engagierte Frau kennen zu lernen.

Zum Meldeschluss liegen mir insgesamt 17 Meldungen vor, worüber ich mich RIESIG freue. Zehn Läufer werden beim Marathon, sieben beim 10er sammeln. Es sind auch wieder einige "Ersttäter" dabei, die ich aber beruhigen kann: Es wird Euch richtig gut gefallen!

Wer noch Lust hat, am 14. Oktober mitzumachen, möge sich trotz Meldeschluss nicht scheuen, mich zu fragen. Das Unmögliche ist dazu da, möglich gemacht zu werden. Gemeinsam sind wir stärker!

Einen Bericht zur letztjährigen Spendenaktion findest Du hier.
 
Mein Bericht:  

Von Maskierten, Schauspielern, Marathon-Veranstaltern und anderen liebenswerten Zeitgenossen

Auch in diesem Jahr war die Münchner Spendenaktion wieder ein toller Erfolg. Nicht nur, dass sich der HORIZONT e. V. über 5.000 € freuen durfte, auch die glücklichen Gesichter aller Beteiligten strahlten am Ende aus: „Das machen wir ganz bestimmt wieder!“

Obwohl die Benefizläufer entgegen der Meldungen krankheitsbedingt von 18 auf 15 dezimiert waren – vier liefen die 10 Kilometer, elf den Marathon –, legten sie sich wieder tüchtig ins Zeug und brachten 3.770 € mit ins Olympiastadion. Spaßpräsident Michel, der zusammen mit Pumuckl bereits am Vortag auf der Marathonmesse Spenden sammelnd den Grundstein zu diesem stattlichen Ergebnis legte, rundete spontan auf den nächsten Tausender auf. Beinahe schon obligatorisch ließen es sich die Marathonveranstalter Uschi Moses und Gernot Weigl nicht nehmen, auch heuer wieder „ihren Senf“ dazu zu geben. Sie stockten die Spende an den HORIZONT zur großen Freude aller um weitere 1.000 € auf.

Diesmal wurden wir Spendensammler bereits am Start von der wie immer sehr charmanten „Abordnung“ des HORIZONT e. V. in Empfang genommen. War es um neun Uhr unter einer dichten Nebeldecke noch nicht wirklich warm, kamen mir die Umarmungen mit Jutta Speidel sowie Ilona Mayer-Lorenz und ihrer Mutter Judith wie gerufen. Ich nutzte die zahlreichen Wünsche der Fotografen, um mich (doch etwas fröstelnd) an die drei Damen zu schmiegen. O-Ton Jutta (in Anbetracht meiner nackten Füße): „Du wirst Dir noch eine Eierstockentzündung holen!“

Die Ankündigung, dass Jutta Speidel beim Start anwesend sein wird, hatte sichtlich gefruchtet. Hier ein paar Fotos, da ein Interview, so ging es ständig. Auch Hansi Kraus, der Lausbub aus den Ludwig Thoma-Verfilmungen, gesellte sich in Verbundenheit mit Jutta und ihrem Verein zu uns.

Während dessen verteilten meine Evi, ihre beiden Schwestern Elisabeth und Christa sowie mein Schwager Hans die Sammeltaschen an die nach und nach eintreffenden Benefizläufer. Evi und meine Verwandtschaft sind bei meinen Aktionen unverzichtbar. Auf sie kann ich mich 100-prozentig verlassen. Hans beispielsweise fährt mit dem Auto während des gesamten Marathons kreuz und quer durch München, damit die vier uns (Läufer) vom Streckenrand aus betreuen und immer wieder von den Geldlasten erleichtern können. Ein ganz großes Lob und mein aufrichtiger Dank gilt den vieren.

Unter den Benefizläufern durfte ich am Start auch fünf „Ersttäter“ begrüßen. Ich freue mich ohne Zweifel stets über jeden einzelnen, der sich mit mir für die gute Sache einsetzt. Diejenigen allerdings, die es zum ersten Mal machen, sind etwas Besonderes für mich, da das Bevorstehende auch für sie etwas ganz Besonderes ist. Gott sei Dank habe ich nie vergessen, wie das erste Spenden sammeln bei mir war. So verging die Stunde bis zum Start wie im Flug. (Na ja, es war höchstens ´ne dreiviertel Stunde. 30 Minuten hatte ich bereits frierend auf dem Parkplatz zugebracht, als ich Michel beim Verkleiden zusah.)

Die 42 Kilometer, welche nun vor Pumuckl lagen, waren wie immer sehr bewegend. Vom Start weg waren nicht nur die Leute am Streckenrand sehr spendabel, auch Läufer steckten mir im Vorbeilaufen Geld in die Tasche und lobten unseren Einsatz. Über die Worte eines Spenders, bei dem ich mich mit „Ich danke Dir ganz herzlich!“ erkenntlich zeigte, freute ich mich besonders. Er erwiderte nämlich: „Ich danke DIR, dass Du wieder mitläufst und sammelst!“ Dass viele Zuschauer und Läufer darüber unterrichtet waren, was wir Maskierten hier bezwecken wollten, war nicht zu übersehen und überhören. Oft hatten die Leute ihre Spende bereits in der Hand, als wir an ihnen vorbei kamen. Nicht wenige riefen uns zu sich und gaben sogar mehrfach.

Dass man in München so gut informiert war, lag zum einen natürlich daran, dass die Aktion zum dritten Mal in Folge stattfand. Zum anderen lag es aber auch an den sechs Inline-Skatern, die einmal mehr vor uns her rollend Flyer verteilten und über ihre Lautsprecher für die Aktion warben. Klaus Halama und seine Freunde sind längst fester Bestandteil der Benefiztruppe und für mich kaum noch wegzudenken. Alleine die flotte Musik, welche aus ihrer Anlage schallt, hat die vergangenen fünf Jahre bestimmt viele tausend Läufer auf ihrem Weg ins Münchner Marathonziel beflügelt. Ich freue mich mit Klaus und seiner Crew über dieses kleine Jubiläum.

Was für den rothaarigen Kobold seit jeher zum Laufen gehört, sind die gelegentlichen Einkehrschwünge und Schwätzchen am Streckenrand. So warteten diesmal bereits beim Verpflegungsstand bei Kilometer sieben liebe Freunde vom Menzinger Stammtisch auf mich. Die Halbe Bier und der „Helfer“-Kuchen, welche mir dort gereicht wurden, bescherten mir ein spätes Frühstück. Nach diesem Päuschen nahm ich das Rennen von einer der letzten Positionen aus wieder auf. Aber das war ganz okay, traf ich doch dort hinten ebenfalls gute Bekannte, wie beispielsweise Werner Sonntag, der ja irgendwann nach Biel musste.

Im nun folgenden Englischen Garten hatte ich Gelegenheit, wieder Boden gut zu machen. Da hier wie gewohnt so gut wie keine Zuschauerresonanz herrschte, konnte ich ohne oft stehen zu bleiben flott durchlaufen. Der Belag auf diesem Streckenabschnitt erschien mir heuer so angenehm wie nie vorher. Schließlich hatte ich diesmal bis hier her ja auch erst zehn Kilometer auf den Fußsohlen. Die jahrelangen zähen Verhandlungen mit dem Veranstalter hatten sich also gelohnt. Er hatte die Strecke nun extra wegen mir in entgegengesetzter Richtung verlaufen lassen. Sich ziemlich am Ende des Marathons barfuß über den mehr als rauen Asphalt durch die grüne Lunge Münchens zu quälen, tat meinen Füßen in den vergangenen Jahren wahrlich nicht gut. Mein herzlicher Dank an dieser Stelle an den Veranstalter für sein Einsehen und Mitgefühl. 

Nun hatte ich nach einem kurzen Zwischenstopp an den Tischen des LC Bayern meine maskierten Kollegen beim Verpflegungspunkt bei Kilometer 18 schon in Sichtweite, ach was, ich war unmittelbar hinter ihnen. Da kam mir wie auf Bestellung ein freundlicher Helfer mit einem Fläschchen (war nur 0,33 l) entgegen und freute sich, dass Pumuckl endlich da war. (Schon eigenartig, aber wenn ich mich in Zivil durch München bewege, locke ich nur ganz, ganz selten jemanden hinter dem Ofen hervor. Ja und Freibier … Nein, Freibier haben die dann bestimmt keines für mich dabei.) Ein ganz lieber Dank allen Getränkesponsoren!

Bei all den positiven Erlebnissen dieses Tages möchte ich es nicht versäumen, auch zwei Meinungen von Zuschauerinnen wiederzugeben, welche ich um eine Spende bat. Eine sagte zu mir: „Sie betteln ja!“ Als ich ihr meinen vom Kreisverwaltungsreferat (KVR) München ausgestellten Sammlerausweis zeigen wollte, meinte sie nur: „Das interessiert mich nicht. Sie betteln!“ Ein paar Kilometer weiter fand es eine Dame nicht gut, dass sich Schauspieler sozial engagieren. Dafür gäbe es doch schließlich Sozialarbeiter. Na ja, hätte ich da manchmal etwas mehr Zeit … Mir bleibt da nur, allen Menschen, die so denken wie diese beiden Damen, zu wünschen, dass sie nie die Hilfe anderer nötig haben werden.

Was gerade eine Schauspielerin, vor allem wenn sie Jutta Speidel heißt, bewirkt, ist mir diesmal so richtig bewusst geworden. Wann immer die von mir Angesprochenen nicht wussten, um was es beim HORIZONT e. V. geht, und ich hinzufügte, dass es sich dabei um den Verein der Schauspielerin Jutta Speidel handelt, gingen deren Hände meist wie automatisch zum Geldbeutel. Keine Frage, Jutta genießt wegen ihres Einsatzes für Mütter mit Kindern in Not sowie aufgrund ihrer natürlichen, herzlichen Art großes Ansehen in der Bevölkerung. Es kommt also nicht von ungefähr, dass es mir Ehre und Freude zugleich ist, dieser starken Frau samt ihrem Team beim Helfen zu helfen.

Ähnlich sehen es wohl auch Uschi und Gernot vom München-Marathon. Seit meinem ersten Spendensammeln für den HORIZONT vor zwei Jahren genügt es den beiden nicht, mir und meinen Mitstreitern die Möglichkeit zu bieten, uns für Juttas Verein ins Zeug zu legen. Die viele Zeit, welche sie zusammen mit ihrem Mitarbeiterstab jeweils im Vorfeld ins Gelingen der Spendenaktion stecken, erscheint fast schon wie selbstverständlich. Ich kann mich deshalb nur ein ums andere Mal für deren Unterstützung und die stets reibungslose Zusammenarbeit bedanken. Erst diese beiden äußerst liebenswerten Zeitgenossen machten es möglich, dass dem HORIZONT e. V. aus den drei Münchner Spendenaktionen ca. 26.000 € zur Verfügung gestellt werden konnten.

Danke Euch allen für Eure Hilfe, nicht zuletzt auch im Namen der HORIZONT-Mütter und deren Kinder. Nur gemeinsam sind wir stark!

Da fällt mir zum Schluss noch eine Begebenheit ein, welche sich am Samstagnachmittag auf der Marathonmesse zutrug. Ich traf dort einen jungen Lauffreund, welcher schon seit längerem mit dem Gedanken spielte, sich in München ebenfalls in den Dienst der guten Sache zu stellen und maskiert Spenden zu sammeln. Da er sich vor seinem ersten Marathon nun doch anders entschieden hatte, fragte er mich, ob ich denn trotzdem genug Leute für meine Aktion gefunden hätte. Ich antwortete ihm: „Ja, es sind wirklich viele, die sich gemeinsam mit mir für andere engagieren. Genug wären es jedoch erst, wenn morgen über 10.000 Verkleidete durch München laufen würden und die Zuschauer am besten ebenfalls maskiert wären. Erst dann hätten alle verstanden, worum es geht, und wir bräuchten auch nicht mehr zu sammeln.“

   
Spendenerlös: 5.000,00 €
   
Bilder:
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)
   
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