Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren bei den Marathons in Linz und Wien, so stelle ich mich auch heuer wieder in den Dienst der Clean Clothes Kampagne. Es ist endlich an der Zeit, dass denjenigen, die unsere (Lauf-)Klamotten und -Schuhe herstellen, faire und menschenwürdige Arbeitsbedingungen geboten werden. Wir alle sind es ihnen schuldig!
Bitte versende noch heute folgende Protestmails !!! Nur gemeinsam können wir etwas an diesen Zuständen ändern.
Außerdem kannst Du während der Marathonmesse am Stand von Südwind Oberösterreich ein Laufshirt mit dem Kampagnenaufdruck käuflich erwerben. In diesem Outfit würdest Du beim Linz-Marathon, aber auch darüber hinaus, zusammen mit anderen ein Zeichen setzen. Hier kann das Shirt und einiges mehr zur CCK auch bestellt werden.
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Neue Liebe Linz-Marathon
Bereits vor zwei Jahren, als Pumuckl erstmals den Linz-Marathon unsicher machte, war er von der Stimmung bei dieser Veranstaltung begeistert. Die Leute an und auf der Laufstrecke jubelten ihm auf breiter Front zu. Damals wurde mir zum ersten Mal wirklich bewusst, wie einfach es doch ist, Menschen eine Freude zu machen. Obwohl mich die allerwenigsten hier persönlich kannten – ich war nie zuvor in dieser Stadt -, kamen von allen Seiten, von Alt wie Jung, freundliche Worte, Begrüßungen und Anfeuerungsrufe. Freilich ist mir klar, dass ich dies zum Großteil dem Bekanntheitsgrad meines rothaarigen Freundes zu verdanken habe – und natürlich meiner Evi, die einst die Idee zu dieser Verkleidung hatte. Doch auch ich versuche stets, Pumuckl nur ja keine Schande zu machen.
So wartete also bereits bei meiner zweiten Teilnahme am Linz-Marathon im letzten Jahr eine etwa zehnköpfige Fangruppe kurz vor Kilometer 31 auf den barfußlaufenden Kobold. Unmöglich für mich, einfach so weiter zu rennen, ohne ein, zwei Bierchen mit diesen lieben Zeitgenossen genossen zu haben. (Wirklich wahre Genießer, diese Schrebergärtner.)
Na ja, und heuer war’s nicht anders, nur, dass diesmal schon zwei weitere Einkehrstationen hinter mir lagen, bis ich zu meinen Freunden in den Wasserwald kam. Trotzdem war ich bis hier her – vor mir lagen noch elf Kilometer – auf dem Weg zu einer Zeit von unter dreieinhalb Stunden. Doch natürlich wurde nichts draus. Neben vielen bekannten Laufkollegen kamen hier nacheinander die Ballons mit den Aufschriften 3:30, 3:45, 4:00 und 4:15 an mir vorbei. Das heißt, Charity-Laufbandläufer Peter Aigner hatte keinen Ballon mehr. Aber sicher wird auch er als Zug- und Bremsläufer sein Grüppchen gut in 4:15 Stunden ins Ziel gebracht haben. Jedenfalls hat er mich noch auf der Zielgraden in Empfang genommen, kurz bevor die Uhr für mich nach 4:33:05 stehen blieb.
Dieser Marathon war wieder ein großartiges (Lauf-)Erlebnis für mich. Die Leute sind allesamt gut drauf und deren Herzlichkeit kaum zu überbieten. Das beginnt beim Veranstalter mit all seinen Helfern und setzt sich fort über die Teilnehmer, die Zuschauer, die Medienvertreter, über das Team von Südwind Oberösterreich bis hin zu unserem Herbergsvater Christian. Alleine, wie viel liebe (Lauf-)Freunde ich hier an nur einem Tag treffen durfte, sucht seinesgleichen. Ist halt eine typisch rot-weiß-rote Laufveranstaltung!
Spätestens bei seiner dritten Teilnahme hier hat Pumuckl eine neue Marathon-Liebe gefunden. Zweimal davon fing das Laufjahr für den Rotschopf ja sogar in der Donaustadt an. Doch das wussten auch schon andere vor ihm:
In Linz beginnt’s! |