„Habt Ihr schon gespendet?“
So hätte mein Bericht über den diesjährigen München-Marathon eigentlich lauten sollen, doch ich beschränke mich einmal mehr aufs DANKE sagen.
Liebe Spendensammler und Laufkollegen, meine lieben Freunde,
da es die meisten ja stets nach einer Spendenaktion mit Spannung erwarten, hier das finanzielle Ergebnis unserer Charity-Tour vom Sonntag: Wir sammelten großartige 3.018,53 €, und da könnte noch der eine oder andere Cent mehr dabei gewesen sein!? Beim Zurücklaufen ist mir nämlich meine Sammeltasche aufgerissen und Teile des Inhalts verteilten sich auf der Leopoldstraße. Wer also dort in nächster Zeit was finden sollte, ... Also 20 € mehr sind es auf jeden Fall, denn die bekam ich noch nachträglich von Freunden.
Leider hab ich es diesmal nicht geschafft, mit der Gruppe ins Ziel zu kommen. Man möge es mir verzeihen, aber die Biene war so langsam. Schmarrn, das war natürlich nur ein Scherz! Ich war heilfroh, dass ich den Markus dabei hatte und nicht alleine sau..., äh, laufen musste. Die Bekannten an der Strecke werden auch in München immer mehr und da muss ich einfach kurz mal stehen bleiben und „Servus“ sagen. Außerdem kann man tatsächlich bis zur letzten Minute um Spenden bitten, und sind da zum Schluss auch noch so wenig Zuschauer. Na ja, und wenn ich dafür (also fürs Bitten) an einem Ort eh nur einmal im Jahr die Möglichkeit habe, dann kann ich halt nicht anders. 
Da ich im Anschluss nicht mehr jeden von Euch getroffen habe hoffe ich, Ihr hattet allesamt Spaß und viele gute Begegnungen und Erlebnisse. Alleine die Bilder und Berichte, die es von Euch zuhauf im Internet gibt (siehe unten: "Weitere Links"), sprechen Bände. Ihr habt diesem Marathon und der bayerischen Landeshauptstadt wahrlich ganz tolle Farbtupfer beschert. Von den ursprünglich 38 für die Aktion angemeldeten Läufern waren am Sonntag 29 unterwegs. Das sind doppelt so viele als vor einem Jahr. Dazu kamen wieder die Inlineskater, die ich leider nicht mal alle sah. Es macht mich stolz, dass sich inzwischen so viele sozial Engagierte mit mir in den Dienst der guten Sache stellen. Es macht mich stolz, so viele tolle Leute zu kennen! Tausend Dank, dass Ihr dabei wart. Ohne Euch wären Pumuckls Aktionen doch ziemlich einsam.
Sollte jemand von Euch seine Eindrücke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen und dazu anderweitig keine Möglichkeit haben, dann dürft Ihr mir diese gerne zukommen lassen. Ich werde sie hier veröffentlichen.
Denjenigen, die als Spendensammler angemeldet waren und letztendlich doch nicht mitlaufen konnten, wünsche ich das Allerallerbeste. Möge der nächste Termin für Euch so liegen, dass Ihr am Ende nicht doch noch in die Arbeit beordert werdet, Eure Gesundheit Euch kurzfristig keinen Strich durch die Rechnung macht und Ihr von Verletzungen, egal ob körperlicher oder seelischer Natur, verschont seid. Ich verspreche Euch die Möglichkeit zu geben, ein andermal mit Pumuckl ein wenig Gutes zu tun.
Obwohl ich es jedes Jahr mache – es war tatsächlich bereits meine fünfte Spendenaktion in Folge beim München-Marathon, und das bei meiner 10. Teilnahme – und es auch schon am Sonntag nach dem Lauf machte, hier ein weiteres Mal, weil ich es nicht oft genug sagen kann:
„Euch, liebe Uschi, lieber Gernot, liebe Laura und Eurem gesamten Team von runabout ein ganz, ganz herzliches „Vergelt’s Gott“! Wenn Ihr meine Aktionen nicht vor vier Jahren in Eure Veranstaltung eingebaut hättet und diese nicht seither nach all Euren Möglichkeiten unterstützen würdet, würden inzwischen auch bei zahlreichen anderen Laufveranstaltungen diese oben erwähnten Farbtupfer fehlen; vom sozialen Aspekt ganz zu schweigen. Ich würde Euch so gerne mal mit raus nehmen, damit Ihr sehen und selbst mitempfinden könnt, welche Freude die Menschen an und auf der Strecke haben, wenn nicht nur der Pumuckl und der Spaßpräsident, sondern auch Pippi Langstrumpf, Biene Maja, Obelix, Engel Aloisius, Clowns, Schornsteinfeger, Meerjungfrauen, Dienstmänner, Tarzan und Jane, Bayernmadl und –buam, Pinguine, Klingonen, das Sandmännchen, Robin Hood, Putzfrauen, Piraten, Kellner und und und durch diese schöne Stadt laufen und sich für andere stark machen. Erst IHR macht dies möglich! Herzlichen Dank!
Und natürlich sind auch die nicht vergessen, die uns Läufer anfeuern, uns ab und zu mit einer kleinen Köstlichkeit, meist in flüssiger Form, verwöhnen und dafür sorgen, dass sich im Laufe unserer Kilometer unsere Spendentaschen füllen. Danke, dass Ihr für Eure Mitmenschen etwas übrig habt! Dies ist leider noch immer nicht selbstverständlich. Ein großer Dank aber alleine schon dafür, dass Ihr immer wieder an die Strecke kommt, obwohl Ihr Euch inzwischen schon sicher sein könnt, wieder von Pumuckl und seinen bunten Gesellen angesprochen zu werden. Ihr braucht auch weiterhin keine Angst vor uns zu haben. 
Besonders großartig haben wir Spendensammler es gefunden, dass wir zum ersten Mal Bonbons und Lutscher am Streckenrand verteilen durften. Dafür sorgte ein Sponsor der Down-Syndrom-Staffel, die Firma Dr. C. Soldan mit ihren Kinder Em-eukal. Das fanden verständlicherweise nicht nur wir Großen äußerst lecker.
Auch all den Läufern sei wieder gedankt, die uns vorher, nachher oder sogar unterwegs etwas in unsere Taschen warfen. Sollte sonst noch jemand etwas Spenden wollen, der kann dies gerne auch jetzt noch tun. Das Spendenkonto findet Ihr hier. Ich versichere Euch, dass Euer Geld gut angelegt ist. Die ständig steigende Zahl an Läufern mit Down-Syndrom und deren Euphorie, mit der sie diesen Sport, unseren Sport, betreiben, sollte Beweis genug dafür sein. Sie gehören dazu, und wir haben es in der Hand, sie aufzunehmen und sie zu akzeptieren, so wie sie sind. Wenn ich die rasante Entwicklung der Down-Syndrom-Marathonstaffel beobachte, bin fest davon überzeugt, dass sich die Fairness, welche wir diesen Menschen im Sport zuteil werden lassen, auch auf weitere Bereiche der Gesellschaft ausweiten wird. Nur jeder Einzelne muss es für sich tun, und wir werden es gemeinsam schaffen, diese liebenswerten Zeitgenossen nicht nur als Sportkameraden, sondern als gleichwertige Mitmenschen zu sehen und anzuerkennen. Es ist eh schlimm genug, dass sich ein Mensch erst durch etwas wie einen Marathon beweisen muss.
Nach so vielen, doch ausschließlichen positiven Eindrücken, die dieser 11. Oktober 2009 für mich bereit hielt, steht dem Jubiläumslauf am 10.10.2010 hier in Minga nichts mehr im Wege. Ich hoffe und wünsche mir, Ihr seid wieder allesamt dabei. Passt solange gut auf Euch auf!
Euer Dietmar
Sobald mir weitere Geldeingänge bekannt sind, welche aufgrund meines Spendenaufrufs nachträglich erfolgten beziehungsweise noch erfolgen, werde ich die folgende Spendensumme korrigieren.
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